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Endlich herrscht wieder Ruhe im Schlafzimmer

In zahlreichen Schlafzimmern wird laut geschnarcht. Nacht für Nacht. Die Lautstärke kann einem vorbeifahrenden LKW entsprechen. An Schlafen ist nicht zu denken: Der Bettpartner beklagt lautes Schnarchen mit zum Teil lang anhaltenden Atempausen. Die Betroffenen wachen morgens „wie gerädert“ auf. Sie leiden unter Tagesmüdigkeit bis zum Sekundenschlaf und verminderter Konzentrationsfähigkeit. Für Menschen mit Berufen, in denen eine hohe Aufmerksamkeit gefordert ist – z.B. Berufskraftfahrer! –, kann es dann gefährlich werden.

Schlafen Sie gut?

Pro Nacht werden mehrere Schlafzyklen durchlaufen, vom Leichtschlaf bis zum Tiefschlaf und dem anschließenden Traumschlaf. Das Absinken in den Tiefschlaf ist für die körperliche Erholung wichtig. Den Traumschlaf benötigen wir, um die am Tag erhaltenen Eindrücke verarbeiten zu können. Gerade die Traumphasen sind für die geistige Regeneration notwendig. Fehlt diese Regeneration dauerhaft, können wir uns Dinge nicht so gut merken und leiden unter Gedächtnisstörungen.
Normal gesunde Verhältnisse
Teilweiser Verschluss der Atemwege führt zum Schnarchen.
Vollständiger Verschluss der Atemwege führ zum Atemstillstand (Schlafapnoe).

Wie kommt es zu den gefährlichen Atemaussetzern (Apnoe)?

Während des Schlafens entspannt sich der Körper. Auch die Muskelspannung im Rachenraum lässt nach. Unter normal gesunden Verhältnissen kann die Luft beim Aus- und Einatmen ungehindert strömen.

Wenn die oberen Atemwege durch die zurückfallende Zunge teilweise verschlossen werden, beginnt die erschlaffte Rachenmuskulatur zu vibrieren und das Gaumenzäpfchen flattert beim Einatmen: So entsteht das Schnarchgeräusch. Alkohol, Nikotin, Übergewicht und Schlafen in Rückenlage verstärken den Effekt.

Werden die Atemwege durch die zurückfallende Zunge vollständig verschlossen, bekommt der Patient keine Luft mehr, obwohl er versucht weiter zu atmen. Das Gehirn registriert diese Luftnot und „weckt“ den Patienten kurzfristig auf, damit die Atmung wieder einsetzen kann. Die krankmachenden Atemstillstände können länger als eine Minute dauern und sich zigmal pro Nacht wiederholen. Wir sprechen von einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom.

Die Atemanstrengungen während der gesamten Nacht können krank machen, da die Tiefschlafphasen durch das häufige kurze Erwachen nicht mehr erreicht werden.

Die Folgen eines obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms sind erhöhte Risiken für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Depression, Libidoverlust.

Mit einer Schnarcher-Schiene können wir Ihnen helfen

Eine Schlafapnoe-Schiene wird wie eine Spange zur kieferorthopädischen Korrektur im Mund getragen. Es wird jeweils eine Schiene auf der oberen und eine auf der unteren Zahnreihe platziert. Mit einem stufenlos verstellbaren Vorschubmechanismus wird der Unterkiefer wenige Millimeter sanft nach vorne bewegt, bis die für den Patienten günstigste Position erreicht wird. Diese Apparatur heißt Protusionsschiene. Dadurch wird verhindert, dass der Unterkiefer und die Zunge im Schlaf gegen die hintere Rachenwand fallen und den Atemfluss stoppen. Gleichzeitig wird die Rachenmuskulatur gestrafft und gestärkt, so dass in den allermeisten Fällen eine ungehinderte Atmung wieder möglich ist.

Endlich tritt die ersehnte Nachtruhe ein. Die Patienten fühlen sich fit, ausgeschlafen und die Lebensqualität steigt und der Beziehungskiller „Schnarchen“ gehört der Vergangenheit an.

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie eine Beratung wünschen!

Zahnärzte
Azadeh Schucknecht
& Eric Schucknecht
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